
In seinem Ethikkodex hat Valeo seine ethischen und sozialen Grundwerte zusammengefasst wie in der UN-Initiative „Global Compact“ dargelegt. Sie beziehen sich auf Menschenrechte, Arbeitsbedingungen und den Kampf gegen Korruption. Das Unternehmen soll auch sicherstellen, dass Maßnahmen und Entscheidungen, die auf lokaler Ebene getroffen werden, mit diesem Ethikkodex in Einklang stehen. So verpflichtet sich die Valeo Gruppe z.B., selbst in Ländern, in denen dies gesetzlich erlaubt ist, keine Kinder unter 16 Jahren einzustellen.
| Die Menschenrechte achten und verteidigen |
| Diskriminierung am Arbeitsplatz auschließen |
| Nie Grundrechte verletzen |
| Bei wichtigen Umweltbelangen das Vorsichtsprinzip anwenden |
| Die Vereinigungsfreiheit achten und einen Tarifvertrag anbieten |
| Den verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt fördern |
| Alle Arten von Zwangsarbeit ächten |
| Umweltfreundliche Technologien einführen |
| Kinderarbeit abschaffen |
| Korruption bekämpfen |
Die „Valeo-Einstellungsvorgabe“ gewährleistet, dass die Bewerber nach objektiven Kriterien, d.h. ausschließlich nach ihren beruflichen Fähigkeiten, ausgewählt werden. Das gleiche gilt für die jährliche Leistungsbeurteilung der Ingenieure bzw. Führungskräfte. Dieses Dokument wurde gruppenweit vereinheitlicht, um den Managern die objektive Beurteilung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erleichtern. In ihren Jahresberichten von 2006 und 2007 bezeichnete die für den Kampf gegen Diskriminierung und die Förderung der Gleichberechtigung zuständige französische Behörde HALDE diese beiden „Good Practices“ als exemplarisch, da sie auf objektiven, d.h. ausschließlich fachlichen Kriterien beruhen.
Die Valeo Gruppe ist in 27 Ländern vertreten und beschäftigt Menschen, die 96 unterschiedlichen Nationalitäten angehören. Dadurch entstehen viele verschiedene gesellschaftliche und kulturelle Probleme. Valeo hat deshalb beschlossen, eine dezentrale Organisation aufzubauen, um einen praxisnahen Umgang mit dieser Vielfalt zu garantieren. Alle sozialen Belange und Verpflichtungen im Zusammenhang mit der nachhaltigen Entwicklung werden über ein Human Resources Netzwerk verwaltet.
Valeo will erreichen, dass Frauen und Männer in vergleichbaren Arbeitssituationen innerhalb des Unternehmens gleich stark vertreten sind. Valeo ist verschiedene Partnerschaften mit Hochschulen und Vereinigungen eingegangen wie z.B. „Elles Bougent“, einem Verein zur Förderung von jungen Ingenieurinnen im Transport- und insbesondere im Automobilsektor. Außerdem nimmt das Unternehmen an Foren wie „Women in Leadership“ (etwa: Frauen in Führungspositionen) teil, bei denen junge Absolventinnen von Wirtschafts-, Finanz-, Ingenieurstudiengängen usw. mit Firmen Kontakt aufnehmen können. Valeo will so den Anteil an weiblichen Angestellten mit unbefristeten Verträgen in allen Berufskategorien weiter erhöhen. 2009 lag der Anteil der Frauen unter den Ingenieuren und Führungskräften bei Valeo um 0,5 % höher als 2009.
Im Jahr 2010 hat Valeo in 18 Ländern in Übereinstimmung mit den jeweiligen Gesetzgebungen 315 Vereinbarungen über Themen wie Gehälter, Prämien, Gewinnbeteiligung, Arbeitszeiten oder „Wohlbefinden am Arbeitsplatz“ mit den Sozialpartnern abgeschlossen. Damit beweist Valeo sein Engagement für den Dialog zwischen den Sozialpartnern.
![]() Gefahrenbewertung an einer Arbeitsstation bei Transmissions in Amiens (Frankreich) |
Das Ziel des Unternehmens im Bereich Sicherheit und Arbeitsbedingungen lautet: „Keinerlei Arbeitsunfälle“.
Gesunde und sichere Arbeitsplätze sind eine Priorität für Valeo. Zur Beurteilung und Kontrolle der Risiken führen externe Berater regelmäßig Audits durch. Ein weiterer Beleg für Valeos Engagement in diesem Bereich ist die Aufnahme des Zertifizierungsverfahrens nach der internationalen Norm OHSAS 18001 an allen Standorten.
Außerdem wurde 2007 das Projekt „Wohlbefinden und Effizienz am Arbeitsplatz“ eingeleitet, das sowohl die Produktion als auch die Bürofunktionen betrifft. Das Ziel besteht darin, die Führungskräfte so zu schulen, dass sie gefährliche Arbeitssituationen und Haltungen sofort identifizieren, um insbesondere Muskel-Skelett-Erkrankungen vorzubeugen. So wurden 2010 66 % veniger Arbeitsunfälle (mit oder ohne Ausfallzeiten) verzeichnet..
Valeo verfolgt den Grundsatz die berufliche Integration und Entwicklung der Mitarbeiter zu fördern. In diesem Rahmen absolvierten im Jahr 2010 82 % aller Mitarbeiter(innen) mindestens eine Fortbildung. So beweist das Unternehmen, dass es fest entschlossen ist, die Fachkompetenzen und insbesondere die Vielseitigkeit und berufliche Flexibilität der Bediener mit Unterstützung der Führungskräfte auszubauen.
| Weitere Informationen über die sozialen Indikatoren von Valeo: siehe Kapitel 3 des Referenzdokuments von 2010: Klicken Sie hier |

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